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(EEG - Haffelder)


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(mikroskopische Blutanalyse)


"ULP-Energiefeld"
(PcE-Scanner)


 

Schule der Fernwahrnehmung

Nachricht aus dem Unbewussten

Von Ulrich Arndt

Ein kleines Privatinstitut in Hamburg bietet eine höchst ungewöhnliche Dienstleistung: "Technical Remote Viewing", eine von US-Wissenschaftlern entwickelte Methode der Fernwahrnehmung. Messungen der Gehirnwellen und Energiepotentiale bestätigen die Paranormalität des Vorgangs
Diese Methode zur Fernwahrnehmung wurde so ausgeklügelt aufgebaut, dass das Wachbewusstsein verblüffenderweise gar nicht anders kann, als dem kollektiven Unterbewussten und damit möglicherweise auch echten Psi-Phänomenen wie einer Fernwahrnehmung größeren Raum zu geben. Und nicht minder erstaunlich ist, dass dieses paranormale Phänomen auch noch auf erstaunlich simplem Wege erreicht wird", resümiert Günter Haffelder, Physiker, Psychologe und Leiter des "Instituts für Kommunikation und Bewusstseinsforschung" in Stuttgart. Er verfügt über große Erfahrung bei der messtechnischen Erfassung vieler spektakulärer paranormaler Erscheinungen wie Geistheilung und medialer Kontakte mit Hilfe einer von ihm entwickelten Methode der Gehirnwellenerfassung.
TRVDie Methode, die den Bewusstseinsforscher derart verblüffen konnte, ist das "Technical Remote Viewing" ("Technische Fernwahrnehmung", eine neutrale Bezeichnung für systematisches Hellsehen), kurz "TRV" genannt. Die Grundlagen dieser Bewusstseinstechnik wurden bereits in den 70er Jahren im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes CIA von Wissenschaftlern des "Stanford Research Institute" geschaffen. Sie entwickelten in jahrelangen Experimenten einen ganz bestimmten Ablauf für paranormale Wahrnehmungsversuche, "Protokoll" genannt. Dabei werden die "Viewer" ("Seher") von einfachen Gefühlen bezüglich des Zieles, wie "hart", "weich" oder "flüssig", zu immer komplexeren Wahrnehmungen geführt (s. Kasten unten). Diese Wahrnehmungen werden im Takt von zwei bis drei Sekunden notiert- jener Zeitspanne, in der unser Bewusstsein sich und seine Umwelt neu erfasst und interpretiert. Zudem lernt der Viewer zwischen echten Wahrnehmungen und eigenen Bildern und Phantasien zu unterscheiden.
TRV4In Haffelders Privat-Institut sind jedoch keine ominösen Geheimagenten zu Gast, sondern Mitglieder des Hamburger "Instituts für angewandte Bewusstseins-Technologien & Zukunftsforschung" (ISFR). Seit 1995 können nämlich auch Privatpersonen diese Methode der Fernwahrnehmung erlernen: Zunächst nur in den USA bei der Firma "Psi Tech" von Edward A. Dames, einem Ex-Major der US- Army Intelligence (militärischer Spionagedienst) und dort Ausbildungsleiter für Remote Viewing (s. Kasten unten). Seit 1997 aber auch in Deutschland an dem Hamburger Privat-Institut, das von drei Absolventen der Psi- Tech-Ausbildung als autorisierten Anbietern von TRV in Europa- gegründet wurde: Peter Pan* (*Name geändert), früher eines der "Computer-Kids" und seitdem als Software-Spezialist und Fachjournalist tätig; Lufthansa-Flugbegleiter und internationaler Seminarleiter zur Persönlichkeitsentwicklung Lothar Rapior; Gunther Rattay, Projektleiter einer großen deutschen Computerfirma.
In ihrem Institut bieten sie jedoch nicht nur TRV-Ausbildungen an. Hier wird Fernwahrnehmung auch als Dienstleistung betrieben: Mit einer Gruppe von "Viewern" werden Informationen ermittelt, die zum Beispiel der Entscheidungshilfe bei Investitionen zur Firmen- oder Produktentwicklung dienen. Auch völlig neue Produkte versucht man mit TRV-Unterstützung zu entwickeln. "In den letzten drei Jahren haben wir die Möglichkeiten dieser Bewusstseinstechnik in den unterschiedlichsten Bereichen erprobt. So können wir heute weit besser als in der Anfangszeit einschätzen, wofür TRV erfolgreich eingesetzt werden kann", sagt Peter Pan*. So seien zum Beispiel Abläufe, Funktionsweisen und theoretische Konzepte mit TRV sehr gut erfassbar. "Die Zukunft vorherzusagen- also eine Art Prophezeiung- ist hingegen nicht möglich. Die Einflüsse, die die Zukunft prägen, sind zu komplex und ändern sich zu schnell. Auch aus der Chaos-Physik ist bekannt: Wenn sich die Ausgangsbedingungen nur minimal verändern, kann dies zu einer gänzlich anderen Entwicklung führen", meint der ISFR-Leiter nachdenklich und räumt ein, dass sie anfangs selbst Versuche unternommen hätten, in die Zukunft zu sehen.

Zu welch erstaunlicher Genauigkeit "Viewer" in manchen Bereichen fähig sind, haben Mitglieder des Hamburger Instituts live im Fernsehen demonstriert: Im Frühjahr 1997 bei "Talk X" und einige Monate später in Hans Meisers Talk-show konnten sie die Landschaft auf einem ihnen unbekannten Foto, das sich in einem versiegelten Umschlag befand, verblüffend genau beschreiben. Weitere Fernsehauftritte unter anderem bei "Live im Schlachthof" im Bayrischen Rundfunk und anderen Regionalsendern folgten im Laufe des gleichen Jahres ebenso wie einige Zeitschriftenberichte, etwa im Nachrichtenmagazin "focus". Danach aber wurde es ruhig um die professionellen "Hellseher". Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, mauserten sie sich in den letzten drei Jahren vom kleinen Verein zu einem Verbund selbständiger Viewer, die vom Hamburger Institut zur Bearbeitung der jeweiligen Projekte beauftragt und koordiniert werden. Von einem mit Technik vollgestopften Büro aus koordiniert Peter Pan* per Computer, Internet, Fax und Bildtelefon die Fernwahrnehmungsdienste und organisiert den Ausbildungsablauf.
Das Geheimnis, auf diesem paranormalem Wege zuverlässige Informationen gewinnen zu können, liegt nämlich in der guten Teamarbeit. "Ein einzelner Viewer kann nur mit einer Genauigkeit von 60 bis 90 Prozent arbeiten und weiß nie, wie nahe er jeweils an der Wahrheit liegt. Erst wenn mehrere Viewer in mehreren Sitzungen daran gearbeitet haben, ergeben jene Informationen, die übereinstimmend gewonnen wurden, eine nahezu 100-prozentig sichere Aussage", meint Peter Pan* . Auf diesem Wege soll das Manko medialer Aussagen umgangen werden, die durch die jeweiligen Vorstellungen und Phantasien des Mediums "eingefärbt" sein können. "Das "Ende aller Geheimnisse" aber, das eine Videoreihe über TRV suggeriert, ist freilich trotzdem noch nicht angebrochen. Diese in der Anfangszeit des Instituts gehegte, überschwengliche Hoffnung ist heute der nüchternen Einsicht gewichen, dass hinter jeder abgesicherten Detail-Information viele Stunden harter Viewer-Arbeit stecken müsse.
Neben den drei Institutsgründern gibt es zur Zeit sechs weitere versierte Viewer sowie zwanzig Personen, die kurz vor dem Abschluss ihrer zwei- bis dreijährigen "Profi-Ausbildung" stehen. Diese bestand bisher aus neun-tägigem Intensivtraining, 6- bis 12-monatiger Übungsphase und mindestens 6-monatiger "Graduierung", dem "Profi-Training". Das neuntägige Intensivtraining als Basis des TRV-Trainings haben bis heute sogar rund 80 Leute absolviert. Im letzten Jahr wurde die Ausbildung umstrukturiert und kann heute als dreijähriges Fernstudium* in Kombination mit freiwilligen Übungstreffen absolviert werden. Nach bestandener Prüfung entspricht dieses der früheren mehrstufigen Ausbildung. Zusätzlich vermittelt das ISFR Einzeltrainings mit dem vom Institut unabhängigen TRV-Trainer Gunther Rattay. TRV soll dabei nicht nur für besonders Psi-Begabte geeignet sein. Vielmehr sei die Methode unter Major "Ed" Dames Leitung Anfang der 90er Jahre beim US-Militär derart perfektioniert worden, dass sie jeder bei entsprechender Übung anwenden kann. "Technical Remote Viewing beruht auf einer bereits bestehenden, natürlichen Fähigkeit. Jeder Mensch hat immer schon so genannte paranormale Wahrnehmungen, nur sind sie ihm nicht bewusst. Diese unterschwelligen Wahrnehmungen werden nun mit der TRV-Methode geordnet dem Bewusstsein verfügbar gemacht", erklärt Peter Pan* (*Name geändert).

Seminar "Zunächst waren wir skeptisch, dass das Ganze tatsächlich so funktioniert und ob wir wirklich auch selbst zur Fernwahrnehmung fähig sind", berichtet das Ehepaar Elke und Andreas V. Nach den ersten Übungen aber waren sie fasziniert: "Bei den Auswertungen der Übungen hörte ich, wieviele Fakten tatsächlich mit meinen Wahrnehmungen oder meinen Gefühlen übereinstimmten. So habe ich zum Beispiel die Bewegung eines Surfers auf den Wellen genau beschrieben und nachgemacht, allerdings ohne zu wissen, um was es dabei geht. Bei einem anderen Zielobjekt wurde mir schlecht, als ich davon "herunterschaute"- ich bin sehr höhenempfindlich. Später erfuhr ich, dass es sich um einen Wolkenkratzer handelte", erzählte die 47-jährige Hausfrau. Ihr Mann, ein 52-jähriger Ingenieur, betont: "Man muss allerdings mit der Methode ‚leben‘, muss sie nach dem Seminar häufig anwenden, um in sich und das TRV immer mehr Vertrauen zu bekommen. Dann entwickelt man auch im Alltag ein größeres Zutrauen zu seiner Intuition." Für ihn sei Remote Viewing so zu einer Brücke zwischen Technik und Esoterik geworden.
SeminarMike K., ein 38-jähriger Arzt, der vor drei Jahren durch einen Fernsehbericht und einen esotera-Artikel auf Remote Viewing aufmerksam wurde, machte ähnliche Erfahrungen: "Heute, nach der Ausbildung, wird mir viel bewusster, wo meine Entscheidungen im Alltag ihren Ursprung haben- nämlich vor allem in der Intuition." Eine Vorhersage der Lottozahlen aber sei- wie alle Zukunftsaussagen- nicht möglich, räumt der Arzt lachend ein und gesteht, es durchaus schon einmal versucht zu haben. "Sehr gut hingegen können Abläufe in der Vergangenheit und Persönlichkeitsanalysen erstellt werden. Diese wären zwar zur Ergänzung der ärztlichen Diagnose sehr hilfreich, jedoch ist das in der Praxis leider meist zu zeitaufwendig", bedauert er.
Etwa eine dreiviertel Stunde dauert nämlich eine ausführliche TRV-Sitzung. Diese muss dann wie erwähnt mehrmals wiederholt werden, um eine größere Sicherheit in den Ergebnissen zu bekommen. So nutzen die Viewer des Hamburger Instituts die Methode weniger im persönlichen Alltag als vielmehr für spezielle gemeinsame Projekte:
Selbstgewählte Aufgaben wie die Entwicklung einer Basistechnologie für ein völlig neuartiges Großkraftwerk zur umweltfreundlichen Energieerzeugung oder einer Wassertherapie zur Zellregeneration etwa bei Neurodermitis mit Hilfe einer whirlpool-ähnlichen Anlage zur Wasser-Energetisierung. Letztere befindet sich bereits in der Probephase, und erste Patienten wurden unter ärztlicher Kontrolle bereits erfolgreich behandelt.
Oder unterschiedliche Projekte in privatem Auftrag. So sollten zum Beispiel für eine deutsche Unternehmensberatung aus rund 40 potentiellen Kunden jene drei ermittelt werden, denen eine neue Software am Erfolg versprechendsten zum Vertrieb angeboten werden könnte. Auf diese Weise sollten die Kosten für Akquise und Vertrieb erheblich reduziert werden. "Tatsächlich war die Firma dann bei einer der drei von uns ausgewählten Firmen erfolgreich", berichtet Institutsleiter Peter Pan*.

Ein Unternehmer, der anonym bleiben möchte, betont ebenfalls, wie hilfreich TRV bei wichtigen Entscheidungen sein kann: "Ich habe mehrere Methoden zum Training der Intuition erlernt. 1996 absolvierte ich auch die TRV-Ausbildung bei "Psi Tech". Heute vertraue ich entweder auf meine spontane Intuition, führe selbst eine TRV-Sitzung durch oder beauftrage das Hamburger Institut, ein Projekt gründlich zu untersuchen. Wurde dennoch entgegen den so gewonnenen Informationen rein nach Aktenlage entschieden, stellte sich das bald als gravierender Fehler heraus. In einem Fall kostete uns das 15 Millionen Mark."
trv1.jpg Wie der Unternehmer betont, nutzen viele Top-Entscheider in der Wirtschaft die Dienste von natürlich Psi-Begabten, um einen Informationsvorsprung zu gewinnen. Großfirmen wie "Sony" und "Northrop Corp." beschäftigen dafür sogar eigene Remote-Viewing-Teams. "Mit TRV können aber nicht nur einzelne Großfirmen Psi-Techniken nutzen. Jeder kann es erlernen und für die persönliche Entscheidungshilfe oder für die berufliche Entwicklung nutzen", sagt der Unternehmer.
Allerdings können Firmen bei derartigen TRV-Aufträgen auch "unerfreuliche" Überraschungen erleben: So sollte für eine mittelständische High-Tech-Firma per Fernwahrnehmung herausgefunden werden, warum sie ihre innovativen Produkte nicht erfolgreich im Markt etablieren und wie dies geändert werden konnte. Dabei stellte sich heraus, dass die Gründe vor allem "hausgemachte" Kommunikationsprobleme waren und die Führungskräfte an ihrer Persönlichkeitsentwicklung hätten arbeiten müssen.
In einem anderen Fall sollten die Hamburger Viewer die Funktionsweise einer völlig neuartigen, bisher nur im Bauplan existierenden Maschine prüfen. Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass die Konstruktion noch nicht vollständig sei. Zudem handele es sich um einen Nachbau einer bereits bestehenden Geräte-Idee, deren Pläne nicht vollständig öffentlich bekannt waren. Dies war der Firma offenbar entgangen, was ebenfalls durch ungenügende interne Kommunikation mit verursacht worden war. Die zu frühe Herstellung eines Millionen teuren, noch nicht funktionsfähigen Prototyps wurde damit verhindert. "Im Laufe der letzten Jahre haben wir durch derartige Projekte auch einige "Binsenweisheiten" der Firmen-Kommunikation gelernt. Sind die nicht beherzigt, lohnt es sich nicht, Probleme aufwendig per TRV lösen zu wollen. Da ist es effektiver, erst einmal die normalen "betrieblichen Hausaufgaben" zu machen", betont Peter Pan*.
Woher aber kommen all die Informationen, die von der Erfindung bis zu Abläufen in der Vergangenheit reichen? Und was geschieht bei dieser Art der Fernwahrnehmung, damit die "Botschaften" ins Bewusstsein gelangen können?
Antworten auf diese Fragen wurden am eingangs erwähnten Stuttgarter Institut für Bewusstseinsforschung gesucht. In Gehirnwellenmessungen wurden zumindest die Grundzüge dieser Rätsel gelöst: "Während des Remote Viewing wird die Wachaktivität der linken rationalen Hirnhälfte immer mehr reduziert, sie wird quasi ‚schlafen gelegt‘, bis nur noch Delta-Wellen und wenige Theta-Wellen aktiv sind", erklärt Institutsleiter Günter Haffelder. Delta-Wellen dominieren eigentlich nur während des Tiefschlafes. Sie treten nach Haffelders Erfahrungen aber auch bei verschiedenen paranormalen Phänomenen wie Geistheilung und medialen Kontakten verstärkt auf. Theta-Wellen wiederum weisen auf visuelle Wahrnehmungen hin und erscheinen vermehrt bei tieferen Meditationszuständen. Das Ungewöhnliche dabei ist, dass sich die Probanden eben nicht in Meditation oder Trance befinden. Stattdessen notieren, zeichnen und beschreiben sie in schnellem Tempo ihre intuitiven Eindrücke-sind also gewissermaßen "überwach".

"Die linke Hemisphäre unseres Gehirns repräsentiert im Grunde genommen das, was wir gelernt haben-unser "Ich" bzw. unser "soziales Ich". Dadurch, dass das Wachbewusstsein der linken Hirnhälfte schlafen gelegt wird, werden auch die damit oftmals verbundenen hemmenden sozialen Muster und Denkmodelle, also gewissermaßen das Weltbild, außer Kraft gesetzt. Dies trägt mit dazu bei, dass unterschwellige Informationen ins Bewusstsein gelangen können", sagt Haffelder.
Verblüffend sei für ihn zudem die "Normalität" des Probanden: "In unserem vorherigen Grundreaktionstest des Gehirns reagierte er sehr normal-wie jeder andere auch. Doch in dem Moment, als er mit dem Remote Viewing begann, hat sich das Hirnwellenmuster extrem verändert. Normalerweise deuten sich solch ungewöhnliche Fähigkeiten schon im Normalbetrieb des Gehirns an", meint der Bewusstseinsforscher. Aufgrund dieser Messungen hält er es auch für prinzipiell möglich, dass wirklich jeder diese Methode der Fernwahrnehmung erlernen und nutzen kann.
Ungewöhnliche Geschehnisse im Gehirn bei TRV wurden auch in einem Einzeltest am Wiener "Institut für Biokybernetik und Feedbackforschung" entdeckt: "Blitzartig konnte der Proband das Energieniveau gezielt im Gehirnbereich des linken Schläfenlappens* drastisch erhöhen. Die rechte Hemisphäre und die Frontallappen** hingegen blieben daran weitgehend unbeteiligt. Das entspricht dem Umschalten in eine völlig andere Wahrnehmung, in ein anderes Bewusstsein", berichtet Dr. Gerhard Eggetsberger, Forschungsleiter des Instituts, das durch den indirekten messtechnischen Nachweis der geheimnisvollen Kundalini-Energie und unterschiedlicher Psi-Phänomene bekannt geworden ist.
Eine Energieerhöhung in diesem Hirnbereich passt zu den von Haffelder gemessenen Veränderungen der Hirnwellenmuster. Gerade die Energiehöhe in den Schläfenlappen aber spielt bei Psi-Aktivitäten eine große Rolle. In diesem Hirnbereich werden nämlich sämtliche Sinnes-Informationen gefiltert und unwichtig erscheinende ausgemustert, die damit unbewusst bleiben. Wie Psi-Forschungen in Japan ergaben, filtern die Schläfenlappen ständig paranormale Wahrnehmungen aus, wenn die "Botschaft" nicht von heftigen Emotionen begleitet ist und dadurch die "Eingangskontrolle" zum Bewusstsein überwinden kann. "Diese Eingangskontrolle aber kann umgangen werden, wenn das Energieniveau der Schläfenlappen höher ist das der Frontallappen. Der Proband konnte während des TRV mehrmals diesen Hirnbereich ein- und ausschalten. Das ist sensationell", so Eggetsberger. Messungen im Laufe der nächsten Monate sollen zeigen, ob dies allen Viewern in gleichem Ausmaß gelingt und wie dieser Prozess durch den ausgeklügelten Aufbau des TRV-Protokolls unterstützt wird.
Über den Ursprung der Informationen aber kann man bisher nur spekulieren. Beim TRV spricht man in Anlehnung an modernes Computer-Vokabular von einer kollektiven, zeitlosen "Bewusstseins-Matrix". Aus diesem Informationsfeld könne der Einzelne Informationen "herunterladen", denn über sein Unterbewusstsein sei er ständig mit der Matrix verbunden.

Die gravierenden Veränderungen der Hirnwellen-Muster während des Technical Remote Viewing scheinen auch "automatisch" einige Veränderungen des Alltagsbewusstseins zu bewirken. So berichten bekannte langjährige amerikanische Remote Viewer wie Joseph McMoneagle und der eingangs erwähnte "Ed" Dames, dass ihre Intuition im Alltag immer mehr zugenommen habe und sie sich immer mehr für Spiritualität zu interessieren begannen. Absolventen der Hamburger TRV-Ausbildung machten in den letzten zwei bis drei Jahren ähnliche Erfahrungen. Wichtiger für eine erfolgreiche Fernwahrnehmung aber sei nach ISFR-Leiter Peter Pan* nicht diese Zunahme an Sensitivität, sondern die Bereitschaft, sich mit den eigenen Denk- und Gefühlsmustern auseinander zu setzen.
"Das hat ganz praktische Gründe, denn um echte Wahrnehmungen von eigenen Interpretationen unterscheiden zu können, muss man sich selbst sehr gut kennen", erklärt er. So könne die Gefühlswahrnehmung an einem TRV-Zielort je nach Charakter des Viewers sehr verschieden sein: Während zum Beispiel introvertierte Menschen eine winzige Südseeinsel als entspannende, angenehme Urlaubsgegend beschreiben, würde ein solcher Ort extrovertierte Menschen nervös oder sogar rasend machen. "Andere wiederum, die sich nicht gern auf etwas festlegen und Schwierigkeiten haben, sich zu entscheiden, werden auch in ihren TRV-Beschreibungen eher im Unverbindlichen und Ungenauen bleiben wollen. Hier muss der Ausbilder eingreifen und versuchen, die Wahrnehmung auf den Punkt zu führen. Auch in solchen Fällen muss also der Charakter des Viewers in die Interpretation seiner Wahrnehmungen einbezogen werden", sagt der Institutsleiter. Jeder Viewer hat so auch individuelle Stärken und Schwächen, zum Beispiel können Techniker meist auch technische "Ziele" besser beschreiben, während anderen eher die Beschreibung von Landschaften oder Abläufen liegt.
Eine Ausbildung in Technical Remote Viewing besteht also letztlich nicht nur im Aneignen einer neuen Bewusstseinstechnik. Deren gründliches Erlernen führt den Übenden zugleich zu einer tieferen Auseinandersetzung mit sich selbst- Grundlage für eine ganzheitliche Entwicklung von Persönlichkeit und Bewusstsein.

Ablauf einer TRV-Sitzung
Eine TRV-Sitzung wird meist mit Unterstützung einer zweiten Person durchgeführt, die den Ablauf kontrolliert und auf fehlende Einzelheiten hinweist. Bei größerer Routine ist TRV aber auch allein möglich. Die Grundlage der Fernwahrnehmung per TRV ist das sogenannte "Protokoll", das den Ablauf des Wahrnehmungsversuches strukturiert. Es ist in sechs Ebenen der Wahrnehmung, sogenannte "stages", gegliedert:
Zuerst werden Datum, Uhrzeit und die persönliche Befindlichkeit sowie eine Zielreferenznummer notiert, die vom Auftraggeber vorgegeben wurde oder für das Projekt willkürlich gewählt wird.
1. Phase ("Stage 1"): Mit einer schnellen Handbewegung wird sodann ein sogenanntes Ideogramm skizziert, eine mehr oder weniger geschlängelte Linie, die als Ausdruck eines ersten unbewussten Kontaktes mit dem Ziel gilt. Dann werden Eigenschaften der Bewegung und des Aggregatzustandes notiert. Dies wird mehrmals wiederholt, um den ersten Zielkontakt zu verstärken. Dabei wird auf das Ideogramm immer wieder Bezug genommen.
2. Phase ("Stage 2"): Danach wird versucht, Empfindungen zu unterscheiden, die Farbe, Oberflächenstruktur, Geruch, Geschmack, Temperatur, Geräusche und die räumliche Dimension betreffen. Zudem wird ein erster emotionaler Gesamteindruck notiert.
3. Phase ("Stage 3"): Nun wird eine erste Skizze des Zieles begonnen, die zunächst nur archetypische Strukturen wie Berg, Tal oder Wasser enthält und jedem dieser Bereiche Wahrnehmungen der ersten Stages zuordnet.
In den weiteren Phasen ("Stage 4 bis 6") werden sowohl die Wahrnehmungen als auch die Skizze immer genauer ausgearbeitet.

 

Geschichte des "Remote Viewing"
Der damalige Direktor des "Stanford Research Institute" ("SRI") in Menlo Park und heutige Leiter des "Institute for Advanced Studies", Harold E. Puthoff, erhielt 1972 vom CIA den Auftrag für die Erforschung des gezielten Einsatzes telepathischer und hellsichtiger Fähigkeiten für Spionagezwecke. Er entwickelte unter dem Namen "Remote Viewing" die Grundtechnik der Fernwahrnehmungs-Methode.
In diesen ersten Experimenten wurde vor allem versucht, das zu beschreiben, was eine dem "Viewer" unbekannte Zielperson zuvor gesehen hatte. Auch unbekannte Fotos in versiegelten Umschlägen wurden beschrieben. So konnten die Ergebnisse eindeutig überprüft und wissenschaftlich dokumentiert werden. Aus diesen Anfängen wurde erst das sogenannte "Scanate" entwickelt, bei dem nur noch mit Koordinaten wie Längen- und Breitengraden als Zielvorgabe gearbeitet wurde, und danach das "Coordinate Remote Viewing" ("CRV"), bei dem die Erdkoordinaten durch willkürliche Zielreferenznummern ersetzt werden.
Mitte der 90-er Jahre sah sich die US-Regierung gezwungen, Teilinformationen auch über dieses Geheimprojekt freizugeben (dazu ausführlich in: esotera 11/96 "Die geheimen Erfolge der Psi-Agenten"). Nach einer "zum Teil inhaltlich zensierten Studie" (so Joe McMoneagle in seiner Autobiographie "Mind Trek") über die Zuverlässigkeit von Remote Viewing wurde die Psi-Spionage-Einheit in Fort Meade, Virginia aufgelöst. Der damalige Ausbildungsoffizier Major Edward A. Dames gründete die Firma "Psi Tech Inc." und bot diese Art der Fernwahrnehmung als private Dienstleistung und Ausbildungen darin für jedermann an. Zugleich setzte er die bereits begonnene Entwicklung vom "CRV" zum "Technical Remote Viewing" ("TRV") fort. 1996 erlernten die ersten Europäer, darunter drei Deutsche, die Methode und gründeten 1997 das "Institut für angewandte Bewusstseins-Technologien und Zukunftsforschung". Dieses bietet heute Fernwahrnehmung als Dienstleistung und die Ausbildung in TRV in Form eines Fernstudiums an. Zusätzlich können Traininscamps besucht werden. In ihnen werden die TRV-Teamarbeit geübt oder Persönlichkeitstrainings wie Releasing angeboten.

Peter Pan* (*Name geändert)

INFOS
Literatur: Joseph McMoneagle "Mind Trek- Autobiographie eines Psi-Agenten", Omega-Verlag, Düsseldorf 1998;
Jim Schnabel: "Geheimwaffe Gehirn- Die Psi-Agenten des CIA", Bettendorf-Verlag, München 1998;
Videos: "Odyssee 3001-Bewusstseins-Technologien für das nächste Jahrtausend" (Vortragsvideo, Überblick und Einführung in TRV), erscheint im Februar 2000, Bezug: ISFR, Adresse s.u.;
"Die Psi-Agenten des Pentagon" (Dokumentation der BBC/Channel 4), Kopp-Verlag, Rottenburg 1998;
"Das Ende aller Geheimnisse" Teil 1-3, TransVision, Pf. 1621, 25806 Husum;
TRV-Ausbildung und Dienstleistung, nähere Infos bei:
"Institut für angewandte Bewusstseins-Technologie & Zukunftsforschung" ISFR; Pf. 601166; 22211 Hamburg, Tel. 040/25178238, Fax 25178239

(erschienen in der Zeitschrift "esotera" 2/2000)

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